Über mich

Mein Ansatz

Essen ist nie nur Essen.

Es ist Erinnerung, Identität, Trost und Freude. Es ist der Grund warum Menschen sich treffen, warum Kulturen sich unterscheiden, warum ein einfaches Gericht einen schlechten Tag retten kann. Wer versteht warum Menschen essen wie sie essen — und was sie dabei fühlen — der kann Essen anders erzählen. Nicht schöner. Tiefer.

Ich bin Sarah, Food Designerin. Meine Arbeit verbindet kulinarisches Handwerk, Ernährungspsychologie und visuelle Gestaltung — nicht weil das ein interessantes Portfolio ergibt, sondern weil gutes Essen alle diese Ebenen gleichzeitig hat.

Ich denke nicht in Diäten oder Trends. Ich denke in Zutaten, Techniken und Menschen. Was tut gut und warum? Was macht ein Gericht unvergesslich statt nur hübsch? Wie entsteht aus drei einfachen Zutaten etwas das jemanden wirklich berührt?

Diese Fragen treiben mich an — in der Rezeptentwicklung, in der Beratung von Produzenten, in der Zusammenarbeit mit Redaktionen und Marken.

Für alle die wissen: Schön reicht nicht. Es muss auch etwas bewegen.

Ich habe BWL studiert – und schnell gemerkt, dass meine Leidenschaft woanders liegt: bei Lebensmitteln, Zutaten und Geschichten auf dem Teller. Daher hat es mich nach Brüssel zum Food Design Studium verschlagen, wo ich von Ernährungswissenschaften bis hin zu klassischer Kochlehre jede Menge Wissen aufsaugen konnte. Anschließend habe ich einige Jahre in Food Startups gearbeitet, unter anderem als Culinary Managerin bei Marley Spoon für den deutschen Markt. Dabei habe ich nicht nur einiges über Ernährungsgewohnheiten gelernt, sondern auch worauf es bei der Rezeptentwicklung ankommt.

Mit einem französischen und persischen Hintergrund habe ich schon früh eine Liebe für Vielfalt entwickelt. Ich kenne viele Zutaten nicht nur vom Namen, sondern vom Geschmack, vom Umgang damit und davon, wie man sie überraschend kombiniert. Das prägt meinen Ansatz: intuitiv, kreativ und immer mit einem kleinen i-Tüpfelchen.

Nebenbei habe ich redaktionelle Erfahrungen bei Gruner + Jahr gesammelt und schreibe seit 2021 für den Zeit Wochenmarkt als freie Autorin. Außerdem arbeite ich an meinem ersten Kochbuch mit dem Titel “Markttag”. Für mich verbindet sich in meiner Arbeit Technik, Geschmack, Kreativität – und das Ziel, Gerichte zu entwickeln, die mit guten Zutaten starten — à la “Menu du Marché”— wie in Frankreich üblich, mit dem, was der Markt an Frischem hergibt.